„Ok, google“ – mit DER STANDARD.at sprechen

google home und google assistant für derstandard.at

derStandard.at ist seit Herbst 2018 nun auch in Österreich auf google Home und auf google Assistant verfügbar. Der innovative Publisher ist bereits seit 2017 mit eigenen Skills auf Amazons Alexa Plattform vertreten und wollte als „first mover“ auch auf Googles Plattform ein starkes Zeichen setzen. Die Anwendung wurde von den KI Experten von  TUNNEL23 technisch konzipiert und  umgesetzt.

Dafür haben wir bei TUNNEL23 auf Basis des bestehenden Alexa Skills eine sogenannte „Google Action“ entwickelt, die man sich als Erweiterung des Google Assistant vorstellen kann. Die Action wird nicht extra über einen Store heruntergeladen, wie es beispielsweise bei Alexa der Fall ist, sondern kann direkt über den Google Assistant aufgerufen werden.

Google Actions können zum einen über die neuen Google Home Geräte genutzt werden oder aber auch direkt auf Android Smartphones via Google Assistant. Somit lag die Herausforderung darin, die Action so zu gestalten, dass sie mit und ohne Bildschirm und Touch-Eingabe funktioniert und gesteuert werden kann.

„Ok, google – mit DER STANDARD.at sprechen.“

Was kann die Google Anwendung für DER STANDARD?
„Ok, google – mit DER STANDARD sprechen“ heißt für den User, dass er sich entweder aktuelle, von einem Nachrichtensprecher im Studio von lounge.fm aufgenommenen Nachrichten in einer täglichen Zusammenfassung anhören oder sie sich aus unterschiedlichen Ressorts die jeweils aktuellsten Artikel vorlesen lassen kann.

 

Was ist der Unterschied zwischen Google Home und Google Assistant?
Google Home ist ein Gerät, Google Assistant ist eine Software. Dei Grenzen sind hier fliessend, vielen Menschen ist der Unterschied nicht bewusst. Beide Systeme haben die Möglichkeit, unterschiedliche Dinge zu steuern (Licht einschalten, Kalendereintrag vornehmen, Termine reservieren, usw.) aber nicht jedes kann alles! Es kommt also auf den Anwendungsbereich an. Auf Google Home Geräten können aktuell Actions nur via Sprach-Input bzw -Output gesteuert und konsumiert werden. Im Vergleich dazu kann die Google Action auf einem Smartphone mit Google Assistant mittels Karten, Verlinkungen sowie Chat-Bubbles (Interaktionsmöglichkeiten) erweitert und dadurch in ihr navigiert werden.

Wie sieht der Einreichprozess aus?

  • Zuerst arbeitet man die Google Dokumentation durch. Da diese allerdings langsamer geschrieben wird als Google den Assistant weiterentwickelt, muss hier viel „Trial and Error“ betrieben werden
  • Die Google Action wird in einer Testumgebung (Actions on Google Console bzw. in unserem Fall Dialogflow) entwickelt und aufgesetzt. Dort gibt es einen Simulator, der die verschiedenen Eingabemöglichkeiten (Sprache, Tastatur, Touch) simuliert bzw. zur Verfügung stellt
  • Die „fertige“ Action kann als Alpha Release an verschiedene Nutzer geschickt werden. Diese Nutzer können dann die Alpha Version auf ihren verknüpften Google Geräten testen.
  • Danach wird die Action für die Beta-Testphase eingereicht und von Google überprüft.

Was ist der Unterschied zwischen Google Home und Alexa?
Amazon Echo, das mit dem Sprachbefehl „Alexa“ aktiviert wird, ist ein Smart Speaker und sprachgesteuerter, internetbasierter Intelligenter persönlicher Assistent von Amazon. Er greift auf diverse herstellereigene Dienste sowie Dienste von Drittanbietern zu. Die Suchmaschine, die hinter Echo steht ist Bing von Microsoft.

Google Home ist ein von Google entwickelter Smart-Home-Lautsprecher, der über integrierte Mikrofone verfügt und dem Nutzer den Google Assistant, einen persönlichen digitalen Assistenten zur Verfügung stellt. Das Aktivierungswort lautet „Ok, Google“, die Suche greift auf die Weltbeste Suchmaschine von Google zu.

Google Action
Der Unterschied zwischen den beiden Systemen liegt in der Schnittstellen-Struktur. Ein Alexa Skill ist mit einer proaktiven Entscheidung verbunden, sich einen Skill herunterzuladen und zu nutzen, während Google Actions global ohne vorherigen Download verfügbar sind. Das heißt für Alexa Skills gibt es eine eigene App in der Skills heruntergeladen, organisiert und konfiguriert werden können. Alexa SkillsSo kann beispielsweise eine tägliche Zusammenfassung bei Alexa aus unterschiedlichen Skills und Quellen zusammengebaut werden. Im Vergleich dazu wird bei Google kein Skill heruntergeladen sondern der Google Assistant um neue Funktionen erweitert. Besonders beeindruckend: die I/O Präsentation von „Google Duplex„, einem von Google trainierten, persönlichen Assistant der eigenständig einen Friseurtermin ausmachte.

Sie sind an Voice KI Projekten interessiert?
Die Experten von TUNNEL23 unterstützen sie gerne bei der Entwicklung maßgeschneiderter, innovativer und zukunftsfähiger Lösungen für ihr Unternehmen!

Pressestimmen

02.10.2018 – derstandard
Die STANDARD-Action im Überblick

09.10.2018 – Horizont
Der Standard ab sofort auf Google Assistant verfügbar

09.10.2018 – Medianet Prime News
Tunnel23 bringt „Der Standard“ nun auch auf Google Assistant

 

 

%d Bloggern gefällt das: