Künstliche Intelligenz erkennt Musikstile

Künstliche Intelligenz in DOOH Werbescreen

Ein legendäres Comeback verdient eine große Bühne. Und genau die hat die Wiener Kreativagentur TUNNEL23, die erneut Pioniergeist bewies, mit einer interaktiven Digital Out of Home Kampagne geschaffen.  Es ist ein Tanz mit der KI. Um die Rückkehr des „schlauen Hits“ von tele.ring zu bewerben, ließ man Sven Sation mithilfe von KI im beliebten Wiener Einkaufszentrum Donauzentrum tanzen.

Im Vorfeld wurden diese Tanzszenen in einem separaten Dreh mit Sven produziert. Dadurch konnten Tanzbewegungen zu den verschiedensten Musikgenres gefilmt werden. Zum Zeitraum des Angebotes wurden die  Besucher des Einkaufszentrums dazu angeregt, Sven im DOOH-Screen zum Tanzen zu bringen. Hierfür mussten sie lediglich ein Lied ihrer Wahl auf ihrem Smartphone vorspielen. 

Tanz mit der KI - Künstliche Intelligenz für Audio-Erkennung einsetzen

KI-basierte Musikschnittstelle
Mithilfe einer KI-basierten Musikschnittstelle, die über 42 Mio. Musikstücke erkennt und einem speziell verbauten Mikrofon wurde das Lied mitsamt Genre erkannt und Sven begann passend zu diesem Musikstil zu tanzen. Besonders die Hip-Hop-Moves sowie das Headbangen sorgten für große Begeisterung.

„Behind The Scenes“ – Mitarbeiter Adam Tubak von TUNNEL23 beim spaßigen Dreh mit Sven Sation von tele.ring

Um die Besucher zusätzlich zu motivieren, wurden Promotoren bereitgestellt, die Sven als Backround-Tänzer unterstützten. Am Ende der Tanzeinlage wurde das tele.ring-Angebot gezeigt und Give-Aways ausgeteilt.

Die Aktion „Ein Tanz mit der KI“ war der österreichweit erste Einsatz eines Mikrofons verknüpft mit einer KI-Schnittstelle an einem DOOH-Screen.

KI-Musik und Kreativität
Dass Musik und KI gut zusammenpassen, haben kreative Künstler und Techniker schon vielfach unter Beweis gestellt. Die KI Software „Amper“ bricht beispielsweise mit dem Modell der aktuell am Markt tätigen „kreativen“ AIs, da in den meisten Fällen deren Output von Menschen noch stark manuell beeinflusst wird. Aber Amper ist anders. Die Struktur und Instrumentierung kommen von der KI, die Menschen steuern nur mehr Style und Rhythmus.

Computer werden in Kürze Musik erzeugen, die von menschlichen Kompositionen nicht mehr zu unterscheiden ist. Gleiches gilt dann wohl auch für Stimmen, wie Googles Wavenet KI unter Beweis stellt. Zählt man 1+1 zusammen wird die Menschheit wohl bald KI-generierte, künstlerische Meisterwerke bestaunen.

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